Leitfragen für die Planung

 

 

Fragestellung

Bereiche des Faches und allgemeine Prinzipien

Sichtung der Teilsequenz

 

Was ist das Thema der Teilsequenz?

Welche Ziele werden innerhalb des thematischen Kontextes verfolgt?

-          Fertigkeitstraining

-          Wortschatz und Grammatik

 

Prinzip des integrierten Sach-, Sprach- und Methodenerwerbs

Aus welchen Abschnitten besteht sie im Einzelnen?

Wie verläuft die Progression und wie sind Einzelschritte aufeinander bezogen?

Prinzip der Progression

 

Welche Textsorten werden miteinander verknüpft?

z.B.: Texte, Illustrationen/Bilder/Graphik, Statistik, Übungen

Bereich des Faches: Umgang mit Texten und Medien

Planung des Unterrichts

 

Wo liegen Interessen und Bedürfnisse der Lerngruppe?

Prinzip der Schülerorientierung

Welche Fertigkeiten und Strategien müssen in der kommenden Zeit verstärkt trainiert werden?

Welche Elemente könnten besonders motivierend sein?

Bereiche des Faches: Sprache, Methoden selbstständigen und kooperativen Arbeitens

Wie viele Stunden plane ich für den Reihenumfang ein?

zusätzliche Fragen organisatorischer Natur s.u.

 

Was soll in der nächsten Klausur überprüft werden?

Welches Material steht mir dafür zur Verfügung?

Was ist daher Schwerpunkt (für eine Lernerfolgskontrolle)?

Was übergebe ich in die selbstständige Arbeit?

Welche Angebote zur Differenzierung bietet das Material?

Wie kann ich den Schwerpunktstoff für die unterschiedlichen Lernniveaus in meiner Gruppe aufbereiten?

Stichwort:

häusliche oder schulische Binnendifferenzierung

Wie sieht eine sinnvolle Kombination der Materialien aus?

 

Wo liegen mögliche Anknüpfungspunkte für Projekte?

z.B.: e-Mail-Projekt

Schüleraktivierende Maßnahmen

 

Was kann an die Schüler abgegeben werden? Wie können Schüler möglichst selbstständig mit dem Material arbeiten?

Lernen durch Lehren; selbstständiges Arbeiten

·         Wortschatz

(evtl. einführen)

üben und wiederholen

systematisieren

überprüfen

·         Grammatik

grammatikalische Regeln formulieren und erklären

Schüler erstellen

·         Übungen (z.B.: Lückentext)

·         mapa mental, Organigramm,

·         Vokabeltest, Rätsel

 

Spanisch als Arbeitssprache; Sprachlernbewusstheit

·         Formulieren der Hausaufgabe

 

Reflexion der Stundeninhalte und des Lernprozesses

Fremd- und Selbstevaluation

·         Abgleichen der Ziele des Unterrichtenden mit tatsächlichen Stunden- / Reihenergebnissen

·         Selbstevaluation

über das Prinzip der Transparenz

Feedback-Kultur entwickeln

Kriterien gemäß Lehrplan und GERS

Vorbereiten auf eine Klausur

·         gemeinsam Checklisten erstellen

·         Nachschlagkompetenz: Hinweise auf Lernhilfen und Übungen

·         Lerntipps formulieren

·         wie können bestimmte grammatikalische Phänomene wiederholt und geübt werden?

·         Transparenz über die behandelten Themen und Inhalte herstellen

·         z.B.: Verfassen bestimmter Textsorten oder Vokabellernen

 

Allgemeines zur Stoffverteilung

1.      Wie viele Stunden stehen Ihnen insgesamt zur Verfügung (Schuljahr, Halbjahr, Quartal)? Bedenken Sie, dass „brutto“ nicht gleich „netto“ sein wird (Ausfall wegen Wandertagen, Projekttagen, Elternsprechtag,...).

2.      Wann ist die nächste Klausur terminiert?

3.      Welche Absprachen (z.B. bezüglich der Parallelarbeit) hat die Fachkonferenz Spanisch an Ihrer Schule getroffen?

4.      Fertigkeitstraining: Wie wollen Sie auf das Schuljahr gesehen das Training von Sprechen, Schreiben, Lesen, Hören gestalten? Wie bauen Sie z.B. die Präsentationskompetenz Ihrer Schüler auf?

5.      Methodentraining: Wie werden auf das Jahr verteilt selbstständiges sowie kooperatives Arbeiten, Umgang mit Texten und Medien geübt? Wie werden die Bereiche des Faches berücksichtigt?

Analyse der Teilsequenz bzw. des Lehrbuchs

6.      Welches Sachwissen (bezogen auf die Gleichrangigkeit der Sprachräume Spanien und Hispanoamérica) wird vermittelt?

7.      Welcher Wortschatz wird in den einzelnen Texten der Teilsequenz- oder Lektion vermittelt?

Für wie relevant halten Sie dieses Vokabular? (z.B. Spanisch in der S II und Vermittlung von „Touristensprache“?)

Welche Wortfelder (aus den einzelnen Texten) wollen Sie in besonderem Maße festigen?

8.      Wie ist die Grammatik in dem verwendeten (Lehr)Buch verteilt? Ist diese Aufteilung sinnvoll (vgl. Perfekt vor indefinido!)?

Welche Implikationen hat das für die Langzeitplanung? Was wird gekürzt, gerafft oder ausgelassen (z.B. die Behandlung von Kleinphänomenen wie den Demonstrativpronomen) bzw. vorgezogen und ergänzt (Vergangenheitstempora vor Perfekt)?

9.      Welche Übungen bietet das Lehrbuch (und evtl. das Arbeitsbuch)?

10.  Welche authentischen Texte stehen Ihnen zur Verfügung

î         für die Klausuren?

î         für die vorbereitende Arbeit im Unterricht?

11.  Welche authentischen (und auf die Arbeit auf der Qualifikationsstufe vorbereitenden) Textformate bieten sich im Zusammenhang mit der jeweiligen Themen an?

12.  Wie müssen die (Schreib-, Sprech-) Aufgaben im Unterricht und konsequenterweise auch die Hausaufgaben, gestaltet sein, um die unterrichtlichen Ziele auf den verschiedenen Ebenen (vgl. etwa 4.) zu erreichen?

î         Sind sie geeignet, die Schüler auf die Anforderungen in der Klausur vorzubereiten?

î         Wie muss die konkrete Aufgabe ausdifferenziert werden?

î         Wie sollen Arbeitshaltung und Schreibkultur aufgebaut werden (z.B.: Bearbeiten einer Textvorlage: Informationsentnahme in Form einer Mindmap, Liste, o.ä.; Verfassen eines eigenen Textes: reading-writing-loop, d.h. der Abfolge von  Schreiben – Lesen – Neuschreiben)?

13.  An welchen Stellen bietet sich die Planung von Plateauphasen an (zur Wiederholung von Vokabular und Grammatik)?

14.  Wie sollen bestimmte grammatikalische Phänomene in schriftlichen Übungen / Tests abgeprüft werden?

15.  Wie entspricht die Referendarin / der Referendar im Rahmen der Lehrbucharbeit den Anforderungen der Obligatorik, in inhaltlich zusammenhängenden Teilsequenzen zu arbeiten?

 

 

©  Petra Schattschneider