Gestaltung einer Teilsequenz zur Erzählung „ABDEL“[1]
im Grundkurs Spanisch 12
Text und Autor
Enrique Páez, Jugendbuchautor und
Träger des Premio Lazarillo, wird 1955 in Madrid geboren. Er studiert
spanische Literatur an der Complutense und arbeitet u.a. als Lehrer und Erzieher. Seit 1993 führt er einen Taller
de Escritura in Madrid. Er veröffentlicht mehrere Erzählungen und Romane.
„De todos mis libros”, so Páez, “creo que Abdel es el más necesario. Es el único que he escrito en
primera persona, y es con el que más me identifico. Me avergüenza que los españoles
tratemos a los inmigrantes como lo hacemos, cuando siempre hemos sido un país
de emigrantes.”[i] Die
engagierte Stellungnahme des Autors und der Klappentext lassen eine spannende
und motivierende Geschichte erwarten.[ii] Die
Lektüre des insgesamt gut hundert Seiten langen und dreizehn Kapitel
umfassenden fiktiven Tagebuchs bestätigt den Ersteindruck: Die schnörkellose und direkte Sprache
verleiht der aus der Perspektive des etwa siebzehnjährigen Jugendlichen Tuareg
Abdel geschriebenen Erzählung den Eindruck der Unmittelbarkeit und
Authentizität. Auf den ersten Blick scheint sie ein testimonio zu sein:
authentisch durch geographische und historische Bezüge sowie durch schlüssiges
Erzählen. Dass der vermeintliche testimonio ein fiktionaler Text ist, enthüllt sich
definitiv bei der Lektüre des Epilogs, der zusammen mit der Einleitung der
Erzählung den Rahmen gibt..
Der erste Handlungsort ist ein
Friedhof. Hierher hat sich Abdel geflüchtet, und hier lebt er, nachdem sein
Vater als vermeintlicher Drogenhändler verhaftet wurde. Die Handlung entwickelt
sich in der Folge aus der Retrospektive, die die Stationen von Abdels bisherigem
Leben umfasst.
Der Jugendliche, der 1984 als
Sechsjähriger seine Mutter durch die Hand marokkanischer Soldaten verliert,
schildert zunächst sein Leben als Nomade der Tuareg. Seine Bildung und seine
spanischen Sprachkenntnisse bezieht Abdel aus der umfangreichen Bibliothek des
Patenonkels.
Als Angehörige des Nomadenstammes
der Tuareg, dessen traditionelle Lebensformen nicht dem Zeitgeist zu
entsprechen scheinen, sind Abdel und sein Volk eine verfolgte Minderheit,
bedrängt von den territorialen Ansprüchen der Anrainerstaaten der Sahara. Kurz
und unverblümt schildert Abdel die politischen Zustände unter der autoritären
Regentschaft des damaligen Königs Hassan II.
In dieser Situation richten sich
die Hoffnungen des Vaters und Abdels auf Spanien, dem „paraíso de la
libertad“ (14). Dort wollen beide ein neues Leben beginnen. Während des
beschwerlichen und gefährlichen Weges durch die Sahara und durch Marokko sieht
Abdel zum ersten Mal eine Stadt und lernt den Schnee kennen. Die Überfahrt nach
Spanien ist teuer, gefährlich und beschwerlich, findet aber für Vater und Sohn
im Gegensatz zu den Mitreisenden ein glückliches Ende. Es gelingt ihnen, sich
vor der Guardia Civil zu verstecken und unbehelligt die Reise in Richtung
Cádiz und Málaga fortzusetzen.
Die Erwartungen allerdings, die
Vater und Sohn an Spanien knüpfen, werden enttäuscht: „Los españoles son
pacíficos, pero tienen un miedo inexplicable a los extraños“ (29f). Erst
als sie den Marokkaner Omar treffen, wendet sich das Blatt. Sie finden bezahlte
Arbeit und ein Dach über dem Kopf bei dem Bauunternehmer Jorge Meléndez, der
ihnen wider besseres Wissen verspricht, sich um Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen
zu kümmern. Meléndez nutzt die Gutgläubigkeit der Neuankömmlinge für seine
Drogengeschäfte. Dies durchschaut Abdel, der als unauffälliger Bote
missbraucht wird, nach einiger Zeit. Auf etwas abenteuerliche Art und Weise
gelingt es ihm mit Hilfe der spanischen Geschwister Alicia und Miguel, denen
er bei einem Überfall beisteht, die Polizei auf die Spur der Drogenhändler zu
bringen.
Die Erzählung endet damit, dass Abdels Vater sich des
Dogenhandels schuldig bekennt, weil ihm andernfalls die Auslieferung nach
Marokko droht, wo ihn der Kerker erwartet. Für
ihn ist das Gefängnis in Spanien „un hotel de lujo comparado con
aquellas prisiones. [las
marroquíes, H.K.]“ (104). Abdel wird in die Obhut der „Servicios
Sociales del Ayuntamiento de Málaga“ (7)
genommen, der Charo Lafuente angehört, die als Betreuerin dort arbeitet und die
das Tagebuch des Abdel einer befreundeten Verlegerin zum Lesen anbietet.
Ziele im Bereich des
Faches Interkulturelles Lernen
Die Schülerinnen und Schüler
erleben in den Figuren der Tuareg Abdel und seines Vaters und durch sie Fremdkulturen,
die es zu begreifen und einzuordnen gilt: die des jungen Nomaden in Marokko und
die des Marokkaners in Spanien, wo Abdel der moro ist und nicht etwa Angehöriger
einer vom damaligen König Hassan verfolgten Minderheit. Weiterhin richten die jungen
Deutschen den Blick auf die Spanier und ihren Umgang mit afrikanischen
Asylsuchenden und Immigranten.
Im Zusammenhang mit der Behandlung
der Erzählung „Abdel“ entwickeln Schülerinnen und Schüler durch zunächst
unreflektierte Identifikation und unbewussten Perspektivwechsel Empathie.
Gleichzeitig wird eine Sach- und Informationsbasis zum Leben von marokkanischen
Immigranten in Spanien aufgebaut. Über die Analyse der Situationen kultureller
Diskrepanz gelangt man schließlich zum reflektierten Bezug auf die eigene
Lebenswirklichkeit in Fremd- und Selbstwahrnehmung.
Arbeitsschwerpunkte
1.
auf der inhaltlich-analytischen Ebene:
·
problemorientiert: etwa politische Verfolgung, Freundschaft
und familiärer Zusammenhalt, Ausnutzung von Menschen, Drogenhandel, Abschottungstendenzen
gegenüber Fremden
·
analytisch-interpretatorisch: Handlungsstränge, Textfiguren,
Zeitebenen und Orte der Handlung; Bezüge auf die außersprachliche
Wirklichkeit etwa Topoi
(Wahrheitstopos), Erzählperspektive, kommunikatives Verhalten der
Textfiguren
·
Erstellung historischer und soziokultureller Bezüge: etwa: La
marcha verde[iii],
Spanien und Marokko (historische Beziehungen, bilaterale Verträge wie zu
Saisonarbeitern, Immigration); wirtschaftliche Bedingungen in Andalusien;
Umgang mit Fremden; das Nomadenvolk der Tuareg; Ereignisse in El Ejido
2. auf der
sprachlich-produktiven Ebene
·
Perspektiven wechseln; Text fortschreiben; Textantizipationen vornehmen; Rezensionen
und Leserbriefe schreiben; Drehbuch schreiben; Hörszenen erstellen; neue Textfiguren
einfügen; aus der Perspektive der Textfiguren schreiben; fichas personales
erstellen
·
zusammenfassen, nacherzählen, Handlungsweisen erklären,
Zusatzinformationen geben (etwa zu den Tuareg), Kurzreferate halten,
Szenenanweisungen geben, diskutieren
3. auf der
methodischen Ebene
·
Erstellung von Informationseinheiten und ihre Verknüpfung zu
Wissensschemata (vgl. Jahr 1995: 11) (etwa zu den Tuareg und den marroquíes)
·
Lesestrategien erwerben und anwenden
·
Recherchen im Internet betreiben
·
selbständige Erstellung von asociogramas, Wortfeldern
·
Lesetagebuch führen
·
Besprechungsschwerpunkte auswählen
4. auf der
Ebene des Spracherwerbs
Obligatorik (Lehrplan
NRW)
-
Behandlung einer Ganzschrift Schwerpunkt Spanien im 20.
Jahrhundert
-
implizite und explizite Analyse
-
Auseinandersetzung mit literarischer Wertung
-
Auseinandersetzung mit sprachlicher und kultureller
Pluralität
-
Nutzung des Internets für den Spanischunterricht
-
Verfassen von nicht-schulischen Textformaten
-
Entwicklung von Teilkompetenzen nach dem Gemeinsamen Europäischen
Referenzrahmen
1. Block (2 Doppelstunden) - Lektürevorbereitende
Arbeit
|
Inhalt
– Thema – Gegenstand |
Hinweise
zur Unterrichtsorganisation |
|
Einstieg Aufbau einer Erwartungshaltung aufgrund des Klappentextes |
Herausarbeiten von Fragen an den Text durch KM in
Gruppenarbeit oder Unterrichtsgespräch etwa: -
¿Qué
es un tuareg? -
¿Cuál
es la situación política en Marruecos? -
¿Por
qué “Atravesar Marruecos (...) no
será fácil, y mucho menos cruzar el
estrecho“ -
¿Cuál
puede ser el contenido del relato? -
¿Qué
significa "alcanzar la libertad"? |
|
Phase der Reflexion des
unterrichtlichen Vorgehens |
Erörterung etwa folgender Aspekte: 1. Möglichkeiten
der Anwendung von Lese und Lernstrategien bei der Lektüre 2. Überlegungen
zu lektürebegleitenden Maßnahmen 3. Überlegungen
zur Evaluation des Erarbeiteten -
Erstellung / Bereitstellung von Tests zu einzelnen
Kapiteln / zum Gesamtroman durch KM / Lehrkraft Wortschatzüberprüfung durch KM /
Lehrkraft |
Bezug zum Lehrplan: interkulturelles Lernen; Auseinandersetzung mit kultureller
und sprachlicher Pluralität;
Bearbeitung einer Ganzschrift
Antizipation der Antworten unter 1. bis 3
|
Ad 1: etwa -
scimming y scanning -
tomar apuntes -
Zusammenfassungen erstellen -
Entwicklung von Handlungssträngen verfolgen -
clúster erstellen -
Personenkonstellationen herausarbeiten |
Ad 2 etwa: -
arbeitsteilige Erstellung von Vokabellisten -
Expertengruppen bilden für Einzelkapitel -
Formulierung von Themen, Fragen, Thesen zum Roman -
Lesetagebuch führen -
Wortschatz erweitern -
Hintergrundinformationen einbeziehen |
Ad 3 etwa: -
Fragen zum Gesamttext -
Fragen zu den einzelnen Kapiteln -
multiple-choice-Test -
Vokabelarbeit vorbereiten; -
Wortfelder zusammenstellen -
dt.-span. Spiele erstellen (memory, Tabu) -
mapas mentales, clústeres erstellen |
Es ergeben sich mithin die folgenden lektürebegleitenden
Aktivitäten:
®
KM lesen Gesamttext innerhalb von 14 Tagen
®
Sie überlegen sich
Vorgehensweisen für den Unterricht
®
Sie stellen Recherchen im Internet an
®
Sie bereiten in Gruppen Informationen für Gesamtkurs unter
Beachtung der Präsentationstechniken: freies Sprechen, Folienunterstützung,
Landkarte, Tischvorlage, Evaluationsbogen u.ä
Themen für die Recherche könnten
sein:
Wer sind die Tuareg und welche
Rolle spielen sie im gegenwärtigen Marokko?
Wie ist die politische Situation
in Marokko?
Wie geht Spanien mit Flüchtlingen
um?
2. Block (10-12
Doppelstunden) Gesamtbesprechung des Romans in thematischen Einheiten ausgehend von den Vorarbeiten der
KM
Es wird im Folgenden das in
meinem eigenen Kurs praktizierte Verfahren skizziert, das eingeleitet wurde
durch:
1. Nachweis der Kenntnis des Inhalts (schriftliche
Übung)
2.
Überprüfung der lektürebegleitenden
Aufgaben (Überprüfung der Haushefte während der Arbeit an der Schriftlichen
Übung)
|
Inhalt –
Thema - Gegenstand |
Hinweise zur
Unterrichtsorganisation |
|
1. THEMATISCHER
SCHWERPUNKT La función
del marco narrativo y de la retrospección para la presentación de los protagonistas
y del ambiente cambiante en que se encuentran y para la construcción de las
expectativas y de la tensión. 1. Reflexion
des unterrichtlichen Vorgehens 2. Ausführliche
Besprechung d. 1. Kapitels Wiedergabe und Kommentierung des Inhalts ·
el
Marruecos de Hassan II ·
el
personaje de Abdel, ·
los
lugares en que se desarrolla la acción
·
la
historia de su vida, ·
la
situación política Funktion des marco
narrativo und der retrospección: ·
Erwartungslenkung, ·
Spannungsaufbau
|
Die folgenden Leitfragen können zunächst im Plenum
aufgestellt und danach in
Kleingruppen bearbeitet werden. Die Darstellung und die folgende
Zusammenschau der Ergebnisse erfolgen im Plenum En
cuanto al contenido: ¿Qué se llega a saber
sobre el protagonista y los otros personajes? ¿Qué papel juega el lugar
en que se desarrolla la acción? ¿Cuáles son las
características de la vida de los tuareg? En
cuanto a la función de la retrospección y del marco narrativo ¿Qué elementos
condicionan las expectativas? ¿Cómo se genera la
tensión? ¿Qué función se puede
atribuir al marco? |
Hinweis: Die
Methodenreflexion ist eine wichtige Phase im Oberstufenunterricht. Gleichwohl sind
die Überlegungen der KM zum unterrichtlichen Vorgehen bisweilen wenig
fruchtbar, da sie sich normalerweise auf die Elemente Inhalt und Form
beschränken. So war es auch in meinem Kurs, in dem ich den Roman las. Ich
verzichtete auf eine weiter gehende Methodenreflexion, um die
Eingangsmotivation hoch zu halten.
Die Phase des ersten
spontanen Umgangs mit dem Text sollte genutzt werden zu vielfältigen sprachlichen
Aktivitäten
Ø
Nutzung der Aufzeichnungen
Ø
Argumentation mit dem Text
Ø
Verknüpfen mit Vorwissen
Ø
Erwerb von Sachwissen
Ø Erweiterung des Analysewortschatzes
Hausaufgabe: Analiza
la relación entre Abdel y su padre tal
como se muestra durante el viaje por Marruecos.
|
Inhalt – Thema
- Gegenstand |
Hinweise zur
Unterrichtsorganisation |
|
2. THEMATISCHER
SCHWERPUNKT El
cambio de los roles de Abdel y su padre: de la enseñanza y tutela del padre
a la emancipación paulatina del hijo
que va adoptando cada vez más responsabilidad en la relación (motivos:
conocimientos del español, tareas que realiza, sospechas que intuye), y el
respeto y cariño mutuos de ambos personajes.
|
Analizar cómo el padre trata a Abdel (en Marruecos es el guía
> le informa sobre el pasado
reciente marroquí, la democracia en Europa, le enseña cómo manejar la
honda, lo que es nieve, etc.) alternativ: intercambiar experiencias sobre el rol
de los padres en la niñez en el curso, constatar semejanzas en la manera de
actuar de Yasir mögliche Arbeitsformen: Ø
Kleingruppen mit anschließendem Bericht Ø
Unterrichtsgespräch Ø
entrevistas der KM untereinander zum Thema
mit anschließender Vorstellung im Plenum Ø fiktive entrevista mit Abdel / Yasir |
Ausgehend von der
Hausaufgabe, in der herausgearbeitet werden musste, dass der Vater Abdel während
der Flucht noch leitet, lehrt und
beschützt, wird der Emanzipationsprozess des Jungen untersucht. Vor dem
Hintergrund eigener Erfahrungen in der Kindheit entdecken KM
Übereinstimmungen in der Rolle von
Eltern im europäischen und arabischen Kulturkreis. Unterschiede ergeben sich
durch die Lebensumstände in Spanien, die
Abdel zu Selbständigkeit in Handeln und Denken zwingen.
Hausarbeit: Si
se viera obligada a vivir en una tribu tuareg ¿qué cree que experimentaría?
alternativ: Imaginarse que se prepara una película sobre
el libro y hacer retratos o de Omar,o
de Alicia y Miguel o de Jorge Meléndez o / y buscar fotos de actores y
actrices que les parezcan aptas en Internet y en revistas, y explicar por qué se eligieron.
|
Inhalt – Thema
- Gegenstand |
Hinweise zur
Unterrichtsorganisation |
|
3. THEMATISCHER
SCHWERPUNKT -
España
vista desde la perspectiva de Abdel y de su padre como extranjeros marroquíes – los “prejuicios“ y las expectativas (España es un país amigo
y poderoso, hermanos de sangre, etc...), y la realidad (los españoles
son pacíficos pero tienen un miedo inexplicable a los extraños). -
Las
experiencias de Abdel y su padre en cuanto al comportamiento de los
diferentes personajes en España: la solidaridad entre los compatriotas
(Omar), la explotación por parte de Jorge Meléndez y su gente y sus acciones criminales;
la amistad con Alicia y Miguel |
-
comparar
las expectativas de Abdel y Yasir con la realidad en España -
especular
sobre lo que pudiera pasar o no si Abdel y Yusuf hubieran inmigrado en Alemania -
analizar
el comportamiento de los distintos personajes y las sensaciones y
pensamientos con los cuales los
comenta Abdel zu Arbeitsformen s.o. |
Obligatorik: interkulturelles Lernen
Ausgehend von eigenen Erfahrungen oder Perspektivwechsel
setzen sich die KM mit dem Thema des Fremdseins auseinander. Sie stellen ggf.
Bezüge zur Situation in Deutschland her und beziehen Stellung. Sie untersuchen
im Text das Verhalten der unterschiedlichen Personen zu Abdel und Yasir und
identifizieren die Intention des Autors als eine didaktische.
|
Inhalt – Thema
- Gegenstand |
Hinweise zur Unterrichtsorganisation |
|
4. THEMATISCHER
SCHWERPUNKT El juicio
personal sobre el relato en forma de reseña. Me ha gustado porque ...
|
·
publicar
una reseña en Internet ·
ver
cuáles son las partes indispensables de la reseña ·
argumentar
con el texto ·
fundamentar
el juicio ·
recomendar
o no la novela |
Die Hausarbeit "A base del testimonio (EL PAÍS)
de un marroquí comparar el relato Abdel con el destino real.” kann überleiten
zur Beschäftigung mit dem Thema “los marroquíes en España vistos a través de la
prensa española“
|
Mögliche Folgeeinheiten und Anbindungsmöglichkeiten ·
inmigración y xenofobia como fenómeno alemán y español (o europeo) ausgehend von der literarischen
Verarbeitung des Themas in ABDEL (Sachtexte und testimonios sowie entrevistas
und encuestas in der eigenen Umgebung) ·
Verdad y verosimilitud- ¿Novela o testimonio? partiendo
de la introducción y del epílogo del relato ABDEL (Theoretische Texte und
Beispiele der lateinamerikanischen Literatur) [Obligatorik:
Schwerpunkt spanischsprachiges Amerika] ·
NO PASÓ NADA de Antonio Skármeta - un joven chileno
vive como refugiado político en la
Alemania de los setenta - ausgehend vom Roman ABDEL und im VErgleich zu No
pasó nada beschäftigen sich die KM in Form eines Projektes mit der Emigration
der 70 iger Jahre und der Aktualität [Obligatorik: Projekt /
spanischsprachiges Amerika] ·
Cartas
de Alou – una Película sobre
los intentos de un africano de inmigrar y vivir en España - Exemplarische
Auseinandersetzung mit einem aktuellen Film aus Spanien [Obligatorik] ·
Die Erzählung ABDEL in ein Drehbuch umwandeln -
Videoszenen zur Erzählung drehen ·
El
tema de la emigración en la música pop actual > z.B.
Manu Chao “Clandestino esperando la última ola” |
Anhang
Einige Beispiele für Übungen im Zusammenhang mit der unterrichtlichen
Behandlung der Erzählung ABDEL im GK
Spanisch 12.II
Vorbemerkung: Übungen entwickeln sich aus dem
gegebenen Stoff und wälzen ihn um. Das
Konzept des integrierten Sprach-, Sach- und Methodenunterrichts sieht vor, dass
an geeigneten Stellen gezielt auf die Wiederholung und Festigung von Wortschatz
und Grammatik fokussiert wird.
¿Qué sería o hubiese sido si ...? Practicar la oración irreal.
1.
La niñez de Abdel se habría / hubiera
/hubiese desarrollado (desarrollar) de otra manera si su madre no hubiera muerto (morir). [Beispiel]
2.
Si Abjalah no se hubiera ocupado de su educación Abdel no sabría
hablar español.
3.
Si el padre no le hubiera enseñado a manejar la honda no sabría cazar
conejos en España.
4.
Si Abdel viviera todavía en el Sáhara no conocería la nieve.
5.
Si la madre de Alicia y Miguel tuviera menos prejuicios aceptaría que
sus hijos se citaran con él.
6.
Si el padre no se declarara culpable lo extraditarían.
7.
Si Abdel fuera mayor lo mandarían a Marruecos.
8.
Si no hubiera gente como Charo Lafuente los menores se sentirían más
abandonados aún.
9.
Si Abdel no hubiese mostrado su diario a Charo Lafuente no se hubiera
/ habría publicado.
10.
Si el autor se hubiera servido del truco del prólogo de Charo el
relato de Abdel perdería algo de su autenticidad.
Poner el indicativo o el
subjuntivo
1.
Al llegar a la costa española Abdel y su padre se esconden /
escondieron rápidamente para que la guardia civil no los detenga / detuviera.
2.
Les parece / pareció extraño que los españoles que creían
hospitalarios tengan / tuvieran tanto miedo a los extraños.
3.
Durante el día no caminan / caminaban porque tienen / tenían miedo que
la gente se dé / diera cuenta de que son / eran ilegales.
4.
Mientras haga calor y tengan comida no les importa tanto vivir al aire
libre.
5.
Pero es necesario que antes de que empiece el invierno encuentren un
lugar donde quedarse.
6.
Cuando encuentran a Omar se sienten aliviados.
7.
Creen que lo que les dice Meléndez es verdad.
8.
No se pueden imaginar que mienta.
9.
Abdel y su padre esperan que Meléndez consiga el permiso de trabajo
para ellos.
10.
No creen que hayan caído en manos de una banda de criminales.
Relacionar las frases con enlaces
1.
Yasir, el padre de Abdel es perseguido por la policía marroquí. Por
eso decide emigrar a España. (por lo que / cual)
2.
Primero atraviesan el Sáhara. Después se acercan al territorio
marroquí. (después de ...)
3.
Sólo caminan durante la noche. Esto lo hacen para que no los detengan.
(para que)
4.
Abdel sospecha de Meléndez. Nadie le dice que es un criminal. (aunque)
Escribir desde otra perspectiva
1.
Yasir decide emigrar a España. Escribe lo que le va por la mente
tomando su perspectiva
2.
La madre de Alicia y Miguel se entera de los acontecimientos en el
cementerio. Lo comenta con su marido. Escribe el dialogo entre ambas
personas.
3.
Meléndez decide dejar hacer el trabajo sucio a Abdel y aprovecharse de
él de esta manera. Comenta su idea con el narizotas. Escribe el dialogo
entre ambos.
4.
Se detiene a un traficante de drogas marroquí. Escribe un artículo
para El País.
Una charla para El Canal Sur
Una moderadora de El Canal Sur, Abdel, Charo Lafuente, Alicia y Miguel
platican sobre los acontecimientos. Es posible que se llame por teléfono para
preguntar algo. Preparen la charla y preséntenla sin valerse de sus apuntes.
El resto del curso presta atención y a veces alguien llama por teléfono para
preguntar algo.
(Zur charla und mesa
redonda s. Unterrichtsmethoden)
|
© Hella Klink |
|
|
[i] vgl. Homepage von Enrique Páez:
http://www.tallerdeescritura.com/Profesores/Enrique/
[ii] Der Text „Abdel“ kann kurzer Roman oder längere Erzählung genannt werden. Im spanischen Original steht novela.
[iii] vgl. LA MARCHA VERDE
OCUPA EL SÁHARA Protagonistas del
siglo XX 1975-78. EL PAÍS 2000. 565-567.